Laufrucksack von Aldi Süd in schwarz mit Trinkblase für € 12,99

Veröffentlicht von Richard Welde am

Diesen Laufrucksack gab es bei Aldi Süd vor 14 Tagen in der Aktion. Alternativ gab es noch eine Laufweste mit zwei Softflasks á 250 ml. Diese wird Bestandteil eines weiteren Tests sein, der noch folgt. Beide Versionen gab es in verschiedenen Farben, ich habe für den Rucksack schwarz gewählt.

Der Rucksack an sich

Der Rucksack ist aus einem dünnen Material, Polyester, laut Prospekt. Das Material ist, wie gesagt, sehr dünn und nicht wasserdicht, dazu später mehr. Der Rucksack ist dadurch sehr leicht. Laut Aldi wiegt er 220 g ohne Trinkblase und 340 g mit Trinkblase. Nachgewogen habe ich das nicht, da war ich auch so sehr zufrieden.
Alle Nähte an meinem Exemplar sind sauber vernäht und tatsächlich gibt es nirgendwo einen losen oder abstehenden Faden, den man nachträglich abschneiden müsste! Das scheint ja eigentlich mittlerweile normal zu sein, auch bei richtig teurer Kleidung. Nicht beim billigen Laufrucksack Marke Aldi!
Außen befinden sich rechts und links je ein Staufach, in dem locker jeweils eine 0,5 Liter Flasche Platz finden könnte. Die Fächer bestehen aus Mesh und haben einen Gummibund, dadurch können hinein gesteckte Teile nicht herausfallen. Auch ein Handy (am besten in einem kleinen Zipperbeutel), Handschuhe, etc. sind hier schnell und sicher verstaut. Trekkingstöcke können hier ebenfalls gut untergebracht werden, wenn man sie nicht braucht. Allerdings lassen sich diese während des Laufens nicht einfach verstauen, etwas fummelig ist das Ganze durch die Gummibündchen schon, zumal diese sich während des Laufens ziemlich hoch am Rücken befinden, Schlangenmensch zu sein, würde also helfen… Auch sind die Gummibündchen wesentlich kleiner und enger als die eigentlichen Fächer. Großen Inhalt bekommt man da nur mit etwas fummeln wieder heraus. Weiter oberhalb befinden sich noch Schlaufen, somit sind längere Stöcke dann allerdings auch wirklich wackelfrei gesichert, diese Schlaufen sind allerdings nicht dehnbar.

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Weitere Außentaschen oder -fächer gibt es nicht.
Das große Hauptfach wird über einen Zweiwege-Reißverschluss geöffnet und geschlossen. Dieser läuft sehr gut und hakelt nicht. Ein Name steht nicht drauf, aber er scheint schon etwas stabiler zu sein. Die Metallösen zum Ziehen sind ausreichend groß gewählt, so dass man sie auch gut mit Handschuhen bedienen kann, nur etwas profilierter hätten sie sein können. Der Reißverschluss ist nicht wasserdicht, auch nicht wasserabweisend und man kann nur die obere Rucksackhälfte öffnen.

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Innen hat der Rucksack ein zweigeteiltes Fach, der hintere Teil ist aus einfachem, schwarzem Polyester mit einem Gummiband, ähnlich den Außenfächern und dient der Aufnahme der Trinkblase.
Diese schiebt man einfach von oben hinein und kann sie dann mit einem Klettband befestigen. Das funktioniert problemlos, obwohl das Klettband etwas dünn ist.

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Danach kann man den Trinkschlauch durch eine Öffnung oben aus dem Rucksack schieben, entweder rechts oder links, ganz nach Belieben. Die Öffnungen befinden sich am oberen Ende der Trageriemen, eigentlich im Schulterbereich und sind mit einer kleinen Lasche gegen eindringendes Wasser geschützt. Dachte ich, bis ich ihn das erste Mal angezogen hatte. Leider ist der Schnitt des Rucksacks so, dass der Ansatz der Riemen nicht im Schulterbereich, sondern am Rücken liegt und somit Regen direkt durch die Öffnung in den Rucksack läuft…

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Weiter unten, etwa mittig auf jedem Trageriemen ist eine Schlaufe, durch die man den Trinkschlauch ziehen und somit besser fixieren kann. Am unteren Ende des rechten Tragriemens befindet sich dann noch eine enge Schlaufe aus dehnbarem Material. Da hindurch geschoben, hat man den Trinkschlauch perfekt fixiert und nichts schlackert. Warum diese Schlaufe nur auf einer Seite ist, erschließt sich mir nicht, wenn ich den Schlauch beidseitig nutzen kann. Dieses kleine Teil muss bei den € 12,99 auf beiden Seiten drin sein, wenn es auch sehr eng ist und das Mundstück mit Verschluss etwas fummelig hindurchzuschieben ist, aber ohne schlägt das Ende des Schlauchs munter hin und her beim Laufen.

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Die Trageriemen sind etwas seltsam geschnitten. Wenn man den Rucksack leer anzieht, stehen sie vom Körper ab, dies wird besser, je voller und somit schwerer der Rucksack wird. Das ist vielleicht suboptimal, störte mich aber nicht wirklich. Als Frau würde ich vermutlich nicht glücklich mit dem Schnitt. Das Material der Trageriemen ist eine Art leichtes Mesh, welches man kaum spürt. Fantastisch! Unangenehm wird es höchstens, wenn man den Rucksack über Gebühr belädt. Sonst volle Punktzahl für die Schulterriemen!

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Licht und Schatten

Sowohl Brustgurt, als auch Hüftgurt haben in der Funktion noch reichlich Luft nach oben!

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Beide Riemen bestehen aus einem ca. 20 mm breiten, dünnen Band mit Kunststoffclips, welche, um Material zu sparen, aufs Nötigste abgespeckt sind. Somit muss man sie beim Schließen ansehen, wenn man es nebenbei macht, kann es passieren, dass man nicht richtig trifft und sich die Clips verhaken, aber nicht schließen. Im Dunkeln laufend, eher doof!
Als Konstrukteur muss ich sagen, dass man das ohne Mehrmaterial besser lösen kann.

Bild 11, unscharf! Sorry, Handyfoto…

Der Hüftriemen ist nun leider eher ein Bauchriemen und bei beladenem Rucksack drückt er in den Bauch, beim Laufen unbequem und echt störend! Da darf man schon fragen, ob da wirklich ein Produkttester mit unterwegs war. Dafür haben beide Seiten eine dehnbare Schlaufe, in die man die nach dem Zuziehen zu langen Riemenreste hineinstecken kann. Dadurch baumeln diese nicht lästig herum, etwas, dass ich schon bei wesentlich teureren Rucksäcken vermisst habe.

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Der Brustriemen hat dies nicht, was wiederum total unverständlich ist. Denn gerade der Brustriemen schlägt einem beim Laufen im Rhythmus gegen das Kinn. Nun bin ich nicht gerade der dünne Langstreckenläufer. Dieser wird den Brustgurt noch enger haben als ich und somit wird auch der Riemen länger und es bleibt nicht beim Kinn!
Allerdings ist der Brustgurt über eine Schiene höhenverstellbar, ein echter Pluspunkt.

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An der Oberseite des Rucksacks ist ein schmaler Tragegriff angenäht. Dieser kann auch nur zum Tragen des Rucksacks verwendet werden. Um einen evtl. verletzten Läufer aus einer Felsspalte zu ziehen, wie man es von militärischen Rucksäcken kennt, sind sowohl Griff, als auch Rucksack natürlich nicht stabil genug, außerdem muss man beim Tragen in der Hand aufpassen, dass man nicht auf die langen Riemen tritt. Mir ist es sogar einmal passiert, dass sich ein Haken des Kunststoffclips in der Schlaufe des Schnürsenkels verhakt und den Schuh geöffnet hat.
Noch schnell ein paar Worte zur Rückseite des Rucksacks.

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Diese besteht aus einem gepolsterten, sehr atmungsaktiven Mesh, welches gut den Schweiß vom Läuferrücken abführt. Dank der Polsterung ist der Rucksack wirklich sehr bequem und wenn man länger steht, wird einem auch verschwitzt am Rücken nicht so leicht kalt.
Alles in allem ist der Schnitt des Rucksacks nicht schlecht, mir passte er gut und während meiner Testläufe war der Rucksack an sich nie unbequem. Anders sah es da, wie beschrieben, mit den Brust- und „Bauchgurten“ aus…

Die Trinkblase

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Die Trinkblase fasst 1,5 Liter.

Der Verschluss des Mundstücks ist leicht zu bedienen, auch im Laufen und mit Handschuhen. Wenn dieser gelbe Schieber aufgeraut oder irgendwie profiliert wäre, ließe er sich allerdings mit Handschuhen, aus Fleece etwa, noch besser bedienen. Wahrscheinlich werde ich ihn mit Schmirgelpapier etwas nacharbeiten. Dicht ist er auch, ich habe das getestet, indem ich den vollen Schlauch stark zusammengedrückt habe. Auch der Schraubdeckel zum Einfüllen ist stabil und gut gemacht, er hält auch absolut dicht und ist mit einer Schlaufe gegen Verlieren an der Trinkblase befestigt. Darüber hinaus ist er so groß, dass sich die Blase gut befüllen und reinigen lässt und vor allem, gut von innen trocknen kann. Naturgemäß ist sie sehr wabbelig, aber das ist schlecht zu vermeiden. Alle Schweißnähte der Trinkblase sehen gut aus und auch die Anschlüsse machen einen wertigen Eindruck. Die Trinkblase an sich ist also funktionell und macht einen guten Eindruck, aber…

Dieses aber ist ein fettes ABER!

Sowohl der Geruch der Blase als auch der Geschmack des Wassers beim Trinken erinnert an einen alten Autoreifen!!!
Billiger Rucksack hin oder her, heutzutage MUSS so ein Teil aus lebensmittelechtem, geruchs- und geschmacksneutralem Silikon sein, ohne Wenn und Aber! Sollte sich dieser Geruch irgendwann verflüchtigen, werde ich an dieser Stelle einen Nachtrag einfügen.
Das Laufen mit der gefüllten Trinkblase ist auch gewöhnungsbedürftig. Nicht, weil sie nicht gut passen würde. Sie sitzt fest und wackelt nicht, sie ist nur laut. Selbst komplett gefüllt gluckert man wie ein halbleeres Weinfass durch die Gegend! Je mehr man trinkt, desto lauter. Aber das ist wahrscheinlich bei allen Trinkblasen ähnlich. Ich werde sie wohl eher im Wander- oder Fotorucksack verwenden, an sich finde ich das System praktischer, als immer eine Flasche irgendwie aus einer Seitentasche heraus zu fummeln, so hat man außerdem beide Hände frei.

Die Wasserdichtigkeit des Rucksacks

… ist quasi nicht vorhanden!
Was immer man mit sich tragen möchte, oder als Pflichtausrüstung bei einem Rennen mitführen muss, sollte wasserunempfindlich sein, oder nochmals in eine Tüte eingepackt werden. Natürlich könnte man da auch die Regenjacke nutzen, aber das ist dann unpraktisch, wenn man diese braucht.
Genau, bei Regen, wenn Wasser in den Rucksack kommt! 😎
Der Reißverschluss ist, wie weiter oben bereits erwähnt, nicht mal wasserabweisend und der dünne Außenstoff lässt Wasser durch. Ich bin ca. eine Stunde bei leichtem bis mittelschwerem Regen gelaufen und anschließend war die Innenseite des Rucksacks feucht. Daraufhin habe ich den geschlossenen Rucksack ca. 20 Sekunden unter die Dusche gehalten. Ergebnis, Wasser stand im Rucksack. Genug, um ein normales Wasserglas zu füllen…

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Reflektoren

Die beiden Schlaufen zur Schlauchbefestigung auf den Schultergurten haben eine reflektierende Beschichtung, was im Dunkeln die Sichtbarkeit erhöht, auch wenn es nur zwei schmale Streifen sind. Weiterhin befindet sich auf der Klappe der Rucksacköffnung noch ein Crane-Logo (Aldi eigener Markenname), welches ebenfalls reflektierend ist und nach hinten strahlt.
Die beiden Flächen auf den Schultergurten reflektieren auftreffendes Licht sehr ordentlich.
Das Crane-Logo fast gar nicht.
Zusammen sind diese drei eher kleinen Flächen die einzigen Reflektionsflächen und somit etwas dürftig. Das hätte mehr sein dürfen. Wie lange diese Flächen Abrieb und Belastung Stand halten, wird sich zeigen.

Bild 20
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Fazit

Tja, ein Rucksack mit Licht- und Schattenseiten.
Begeistert haben mich das geringe Gewicht und die tollen Schultergurte. Weiterhin ist die Verarbeitung top, da gibt’s nichts zu meckern! Auch das Mesh am Rücken ist äußerst bequem. Die Passform allgemein ist gut, wenn auch die Schultergurte etwas seltsam abstehen. Aber dies gibt sich, wie gesagt, wenn man weiter belädt. Wie die Passform für eine Frau ist, kann ich nicht sagen, ich habe keine gefunden, die ihn ausprobieren wollte. 😊 Vielleicht findet sich ja eine, die einen Kommentar posten möchte, ich würde ihn dann hier einfügen…
Positiv finde ich auch den Tragegriff oben, sowie den in der Höhe verschiebbaren Brustgurt und die Schlaufen zum Verstauen der Riemen am Hüftgurt. Das Füllvolumen ist ordentlich und auch die seitlichen Außentaschen sind gut.
Wie lange der dünne Stoff hält, wird sich zeigen. Vermutlich kann man mit einem spitzen Gegenstand, oder vielleicht auch schon durch das Entlangschrammen an einem Ast, einen Riss in das Polyester machen. Dies kann man vermutlich relativ leicht flicken, wobei ein kleiner Riss bei der nicht vorhandenen Wasserdichtigkeit eh egal ist.
Und damit sind wir bei den Schattenseiten. Ich werde meine Sachen immer in eine zusätzliche Tüte packen. Das fällt nicht ins Gewicht und hält zuverlässig trocken. Da wären nochmals die Durchlässe für den Trinkschlauch zu erwähnen, welche Regen zuverlässig wie ein Trichter ins Innere des Rucksacks befördern! Ich komme damit klar, wen das allerdings stört, sollte vom Kauf absehen, sofern sich das Material und diese Schwächen bis zum nächsten Angebot nicht geändert haben.
Bis auf die bereits mehrfach erwähnten Gummischlaufen des Hüftgurtes ist dieser in meinen Augen kompletter Schwachsinn, da unergonomischer als alles, was ich bisher gesehen habe!
Wäre am Brustgurt ebenfalls eine solche Gummischlaufe, wäre dieser allerdings komplett als Pluspunkt verbucht worden.
Nicht unbedingt ein direkter Nachteil ist die schwarze Farbe im Innenfach. Durch die ordentliche Tiefe des Fachs und den nicht komplett bis unten zu öffnenden Reißverschluss ist es unten drin sehr duster. Da muss man in der Dämmerung vielleicht etwas herumrouten, bis man den Haustürschlüssel gefunden hat.
Etwas größer dürften die reflektierenden Flächen sein. Vorne geht vielleicht noch, aber das Crane-Logo auf dem Rücken ist ein Witz, kaum reflektierend und winzig, als wäre Aldi der eigene Rucksack peinlich…
Wer viel im Dunkeln läuft und oft Straßen queren muss, sollte da also mit einer kleinen Lampe nachhelfen, wie man sie z.B. im Fahrradzubehör (gerne blinkend) für wenig Geld kaufen kann.

Nachhaltigkeit

Wie man zu Aldi und Nachhaltigkeit steht, bleibt jedem selbst überlassen, ich habe da zumindest immer ein Geschmäckle, zumindest was Lebensmittel und die Entlohnung der Landwirte und Produzenten angeht. Bei Laufartikeln muss ich allerdings sagen, dass die Qualität bisher immer (!) gut war. Meine ältesten Laufshirts und langen Tights (lange enge Hosen) für den Winter sind von Aldi und alle bestimmt schon mindestens 15 Jahre alt! Bis auf die Hüftriemchen (wieder die Hüftriemen 😉) zum Zuschnüren der Hosen sind die Sachen alle gut, die Laufshirts würde ich sogar als überragend bezeichnen! Da normale, aber auch sehr teure Shirts, selbst von Outdoorfirmen, das Tragen von schweren Rucksäcken nie lange mitmachen, trage ich die Shirts von Aldi auch unter dem Wander- oder Fotorucksack. Nach unzähligen Wandertouren oder Läufen kann ich sagen, top! Nicht eine einzige (!) Stelle kaputt, dünn oder abgeribbelt. Gut, dieses stabile Material habe ich danach auch bei Aldi nicht mehr gefunden. Wenn es nicht kaputtgeht, kann man den Meisten aber auch nichts Neues mehr verkaufen. Mir ist das egal, ich denke da nachhaltig. Nicht kaputt, weitertragen.
Trocknen tun die Dinger auch sehr gut, ich schwitze immer unter dem Rucksack. Bei einer Pause den Rucksack vom Rücken, mit diesem in die Sonne, nach der Pause Shirt trocken!
Ich schweife ab.
Zurück zur Nachhaltigkeit.
Ich weiß nicht, wie die Näherinnen in wo auch immer Aldi die Sachen machen lässt, entlohnt werden. Im Zweifel schlecht, noch schlechter als unsere Bauern, aber da ich die Sachen meist sehr lange nutzen kann, ist für mich eine gewisse Nachhaltigkeit gegeben. Gute Bezahlung wiederfahren diese Näherinnen, wahrscheinlich dieselben wie für teure Markensachen, auch bei diesen sicher nicht, somit relativiert sich das bei Aldi wieder, denn so lange wie ich meine Laufshirts, trägt bestimmt niemand seine Was-auch-immer Shirts.
Alles Vierteljahr eine neue Collection, nur, weil im Frühjahr grün, im Sommer gelb und im Herbst orange getragen werden muss. Was man dann nicht mehr anzieht, wegschmeißen. Im nächsten Frühjahr kann ich das nämlich auch nicht mehr anziehen, weil dann ein V-Ausschnitt in ist…
Wenn man dann bedenkt, wieviel Wasser durchschnittlich für die Baumwolle eines einzigen T-Shirts verbraucht wird (im Schnitt ca. 3.000 bis 15.000 Liter Wasser, je nach Verarbeitung und Färbung!), natürlich in einer Gegend, wo die arme Bevölkerung kaum sauberes Trinkwasser hat, oder wieviel CO2 da in die Luft geblasen wird (etwa elf Kilogramm, das 50-fache seines Eigengewichts!), ehe das Teil im Laden hängt.
Diese Probleme betreffen also nicht nur Discounterware, sondern uns alle!
Bezogen auf den Laufrucksack heißt das nun was?
So wie ich mich kenne und die Haltbarkeit des Teils beurteile, hält auch dieser Laufrucksack bei mir wieder ewig. Somit war die Kaufentscheidung für mich in Ordnung. Für mich ist die Funktion ok und an die Eigenarten des Rucksacks werde ich mich gewöhnen. Den „Bauchgurt“ werde ich jedes Mal mit einem Kopfschütteln quittieren, aber sonst halten sich die Negative im Rahmen.
Das Preis-Leistungsverhältnis ist für mich vollkommen ok. Für € 12,99 bekommt man einen Laufrucksack, der seine Aufgabe ganz ordentlich erfüllt. Natürlich kann man auch € 80 bis € 150 für einen Laufrucksack ausgeben, aber das dürfen gerne andere machen!

Ich hoffe, ich habe hier dem ein oder anderen geholfen, auch wenn mir bewusst ist, dass der Rucksack jetzt erstmal nicht mehr zu bekommen sein wird. Aber irgendwann gibt es bei Aldi wieder Laufrucksäcke zu kaufen und dann wird man vielleicht die ein oder andere „Produktionsmacke“ schon am Wühltisch besser einschätzen können…
Sollte jemand etwas in diesem Bericht kommentieren wollen, darf er dies sehr gerne tun!
Ich freue mich auf Eure Reaktionen und Anmerkungen. Sollte ich irgendetwas vergessen haben, bitte ebenfalls einen kurzen Hinweis, dann nehme ich das gerne mit auf!
Die Daten zu Wasserverbrauch und CO2-Ausstoß habe ich dem Internet entnommen. Diese sind, immer leicht abweichend (deshalb etwa und ca.), überall zu finden und sollten eigentlich jedem von uns beim Einkauf präsent sein!

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Richard Welde

Von Beruf bin ich Konstrukteur im Maschinen- und Anlagenbau. Meine Hobbies sind Fotografie, Sport (Trailrunning und Wandern in den Bergen, Fahrradfahren + Fitness), American Football und Oldtimer. Als fotografische Schwerpunkte würde ich Natur und Landschaft, (Wild)tiere, Nachtfotografie, Schwarz-weiss, Technik, Sport, Industrie und Lost Places, sowie Zeitgenössig-Pop Art und spezielle Projekte nennen. Immer wieder probiere ich neue Dinge aus.

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